Am Wochenende starteten Martin und ich als 2er Team beim 24h Rennen von Grieskirchen . Es war eine sehr interessante Erfahrung für mich , da ich das erste Mal an einem Radrennen teilnahm . Zwischen all den Profis und ambitionierten Hobbyfahrern zu cruisen war ein besonderes Erlebnis. Ich wusste gar nicht, wie schnell man in die Kurve fahren konnte ohne zu stürzen , wieviele Umdrehungen man brauchte um einen Berg in der Geschwindigkeit eines Porsche 911 im 1. Gang zu bewältigen . In diesem Rennen lernte ich alles. :) da ich trotz allem auch Psychologe bin, habe ich die Zeit auch genutzt , um den Selbstwert einzelner Fahrer zu steigern. Wenn einer stark fokussiert , nur mehr mit einer aktiven Gehirnzelle und dem Ausdruck eines vollkommen belämmerten Schafs unterwegs war, habe ich mich mehrere Minuten an seine Seite gekurbelt und ihm gesagt , dass ich ihn für seine Ästhetik und Rhythmik bewundere und dass er sicher ein berühmter Fahrer sei, dessen Name mir partout nicht einfallen wolle. - Nachdem es ca 5 Minuten gedauert hatte, bis sämtliche akustischen Informationen in meinem Gesprächspartner verarbeitet waren, erzählte er mir seine Lebensgeschichte und Krankheiten, Unfälle und Operationen, die er in den letzten 20 Jahren gehabt hatte. Dieser Monolog führte zu einem Turboboost, so dass ich das happy Ende gar nicht mehr hörte, so schnell begann er zu treten. Frauen erzählten mir eher, dass sie möglichst schnell die Runde beenden müssten, da ihr Freund dringenst die nächste Runde fahren wolle: ich kann leider nicht beurteilen ob dies eine extrinsische oder inteinsische Motivation ist (extrinsisch: der Freund schhimpft oder lobt , inteinisch: man möchte dem Freund ein kleines Geschenk machen ).
Vielleicht fahre ich ja nächstes Jahr wieder mit. Ich möchte schließlich endlich einmal auch diese Halluzinationen erleben über die so viele Extremsportler berichten (Strasser wird ja regelmäßig von Aliens verfolgt).
Am nächsten Tag ging es dann mit dem gemütlichen Teil los: Grieskirchen - Lipno.
Es war eine schöne Fahrr durch das Mühlviertel. Man mäandert so schön von Hügerl zu Hügerl und kommt unverhofft zu einem wunderschönen Stausee in Tschechien. Lipno ist wirklich eine Reise wert. Nettes Dörflein am Stausee. Unaufgeregt, gutes Bier, gutes Essen, warmes Wasser. Was will man mehr?
Vielleicht fahre ich ja nächstes Jahr wieder mit. Ich möchte schließlich endlich einmal auch diese Halluzinationen erleben über die so viele Extremsportler berichten (Strasser wird ja regelmäßig von Aliens verfolgt).
Am nächsten Tag ging es dann mit dem gemütlichen Teil los: Grieskirchen - Lipno.
Es war eine schöne Fahrr durch das Mühlviertel. Man mäandert so schön von Hügerl zu Hügerl und kommt unverhofft zu einem wunderschönen Stausee in Tschechien. Lipno ist wirklich eine Reise wert. Nettes Dörflein am Stausee. Unaufgeregt, gutes Bier, gutes Essen, warmes Wasser. Was will man mehr?
