Sonntag, 19. Juli 2015

Kvareli bis Tiflis

Der Hotelbesitzer, der ausgezeichnet Deutsch sprach klärte uns über die wirtschaftliche und politische Situation auf und erklärte uns die bedrueckte Stimmung.
Georgien muss noch viel in seine Infrastruktur investieren. Die Strassen sind notdürftig asphaltiert oder gar nicht, die Häuser wirken verfallen. Einzig die Polizeistationen sind die modernsten Gebaeude im Land. Zwei Naechte verbrachten wir im Hinterland von Tiflis (Telavi und Tianeti), da wir uns bei der Planung mit den Hoehenmeter verschätzt hatten und somit 1 Tag laenger einplanen mussten.
Und dann kam Tiflis! Von einer Anhöhe stachen wir mit ca 40 km/h ins Tal hinunter, fuhren die Hauptstraße hinein und reihten uns nahtlos in den chaotisch wirkenden Verkehr. Aber nach 15 Minuten konnten wir die Verkehrssituation richtig "lesen" und schlaengelten uns durch den Stop and Go Verkehr. Eigentlich alles ganz einfach, eigentlich alles relaxt (wenn man bereits einmal nach istanbul die D100 gefahren ist). Die Autofahrer sind aufmerksam, genauso sind es wir. Für sonntagsradler oder notorische citybike-raeder ausborgerInnen ist natuerlich diese Einfahrt nach Tiflis ein Nervenkitzel, und würden nach 500 Meter wo geben, wenn man gegen die Einbahn auch noch auf der linken Seite fährt.

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