Sonntag, 22. Juli 2012


15. Juli
Das Aufstehen in der Früh war schon sehr hart. Püntklich um 8:45 Uhr wurden wir von unserem Vermieter aus dem Bett geholt. Eine Viertelstunde später war alles gepackt und wir kamen genau bis zur Kreuzung bis uns jemand auf Deutsch zurief: "Kommt zu uns! Hier bekommt ihr Tee". Also setzten wir uns gemütlich zu einer kleinen Runde und tauschten Erfahrungen aus. Einer aus der Runde arbeitete jahrelang bei BMW in Deutschland, der zweite war Lehrer, der dritte Sporttrainer.

Nach ca. 4 Tees durften wir dann 500 Meter zum Strand weiterfahren. Noch war das Wasser angenehm und auch auf dem Strand tat sich um diese Uhrzeit wenig. Die Türken sind eher Spätbader, d.h. sie beginnen den Badetag um ca. 13 Uhr bis die Sonne untergeht.
An diesem Tag kamen wir auch zu einer ganz hervorragenden Fischplatte mit Pommes und frischem Salat.

Wir wollten an diesem Tag gar nicht mehr diesen schönen Ort verlassen und auch das Schicksal meinte es nicht gut mit uns. Martin und ich hatten die Grillerei am Abend doch nicht so gut vertragen, und der Schlauch von Peters Hinterrad platzte aufgrund der Hitze. Das Pickzeug war eingetrocknet, die guten Schläuche aufgebraucht.

 MacGyver Peter hatte aber eine super Idee: Er umwickelte ganz einfach den Schlauch mit Tixo. Und siehe da: die nächsten 40 Kilometer nach Bartin hielt der Schlauch sogar Höchstgeschwindigkeiten aus. Peter testete die Limits des Fahrrads und unsere gleich dazu.

Vollkommen verschwitzt kamen wir im Grand Hotel an. Wir schienen auf einen Gast einen sehr erbärmlichen Eindruck gemacht zu haben, so dass er uns gleich zu einem Bier am Pool einlud. Dieses Hotel ist wirklich zu empfehlen! Frisch gezapftes Bier, um 12 Uhr abends noch hervorragende Köfte und herrliche Betten.

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