Sonntag, 15. Juli 2012


13. Juli
An diesem Tag hatten wir uns eine angenehme Etappe vorgenommen Karasu - Eregli. Laut Google-Maps nur 70km. Flach, Strände, einfach super. Leider haben wir ein bisschen das Kartenlesen verlernt. Denn wir merkten bereits nach 20 Km, dass es plötzlich ganz schön rauf ging. Wieder einmal stand Hügel rauf Hügel runter auf dem Programm. Unsere GesamtPatschen-Anzahl hatte sich auf 5 erhöht: 3x Martin, 2x ich, 0x Peter. Mir ist vollkommen unklar, wie Peter bisher  ohne Probleme durch diese Tour kam. Sein Scott-Rad muss wirklich ein Wunderding sein. Ein Produkt von allerhöchster Qualität. Denn er fährt wie ein Profi und lässt auch kein Schlagloch aus.
Eregli ist nicht wirklich schön. Es ist eine Hafenstadt mit sehr viel Schwerindustrie. Der Hauptstrand ist der Stadt vorgelagert, aber man kann in der Nähe des Hafens ins Meer springen. Die sportlichen und abgehärteten Schwerarbeiter der Region machen das immer nach getaner Arbeit. Da wir uns der türkischen Kultur immer mehr anpassen,mussten wir bei diesem Spass auch dabei sein. Ein bisschen schwierig gestaltete sich nur das Herauskommen aus dem Wasser, denn die Steine waren einerseits von Miesmuscheln, glitschigen Seegras und andererseits von Krabben belagert. Gottseidank sind die Krabben nicht zutraulich und haben kein Interesse an Menschenfleisch und sobald wir einen Stein berührten, zogen sie sich unter die Steine zurück.
Die Bevölkerung ist sehr westlich eingestellt. Es gibt viele Bars und man sieht viele junge Mädchen im Teenageralter bei Bier oder anderen alkoholischen Getränken sitzen. Das Hotelpersonal war auch extrem freundlich.

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