12. Juli
Der Nebel lichtete sich nur langsam in der Früh und die Hoffnung lebte wieder auf, dass wir einen angenehmen Tag erleben würden. Der Obstverkäufer hatte uns eine Eierspeis mit Paradeisern, frisches Brot, Nutella, Honig und Tee kredenzt - und ich muss sagen, das war das beste Frühstück auf dieser Reise bisher. Wir waren über diese Gastfreundichkeit sehr überrascht.
Dann ging es wieder weiter auf unserer Tour, die sich an diesem Tag nicht wirklich von den letzten beiden Tagen unterschied. Es war eine schöne, abwechslunngsreiche Strecke.
Die Streckenführung hatte manchmal etwas unlogisches an sich, aber scheinbar ging es beim Straßenbau in der Türkei um folgende Grundlegende Punkte (a) verbinde soviele Moscheen wie möglich miteinander, (b) es darf kein Hügel ausgelassen werden, (c) suche die steilsten Strecken aus und (d) vermeide dadurch einen Brückenbau, (e) baue soviele Schlaglöcher ein, dass es unmöglich ist, eine Geschwindigkeitsübertetung zu machen, auch wenn nur eine 30er Zone ausgeschildert ist.
An diesem Tag erreichten wir den schönen Badeort Karasu und nahmen uns ein Hotel, damit wir uns duschen konnten. Kurz sprangen wir am Abend auch noch ins Meer und nutzten die letzten Sonnenstrahlen, um trocken zu werden.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.