Donnerstag, 20. August
Air Berlin brachte uns zurück nach Wien. Ich fuhr mit dem Fahrrad von Schwechat nach Wien und freute mich, dass ich wieder einmal auf meinem Drahtesel saß und meine eigene Geschwindigkeit fahren konnte. Mit weit über 25 km/h brauste ich die B9 und die B10 entlang. Als ich zuhause ankam, war ich kaum verschwitzt! Noch am selben Abend wurde meine gesamte Wäsche in die Waschmaschine gesteckt, da sie doch nach den Anstrengungen der letzten 5 Wochen roch.
Freitag, 21. August
Herry Onkel war leider am Montag nach längerer Krankheit und Aufenthalt im Pflegeheim gestorben. An diesem Freitag fand das Begräbnis in Gloggnitz statt. Wir waren alle sehr traurig. Ich kann mich noch gut erinnern, als mir Herry Onkel, als ich noch ein Kind war, mit seinem Schallplattenspieler „Ja, wir sind mit dem Radl da!“ vorgespielt hatte.
Samstag, 22. August
Ein Tag in Wien, der sehr schnell verging. Ich war in der Nacht mit den Vorbereitungen für die Weiterreise beschäftigt. Insbesonders gab es nun mehrere Alternativen der Streckenführung. 1. Der Eurovelo 9 führt von Wien nach Triest und ist 450 km lang. 2. Der Eurovelo 7 führt von Salzburg nach Sizilien. 3. Der Eurovelo 6 führt von Wien entweder ans Schwarze Meer oder an den Atlantik. Die erste Alternative hatte den Vorteil, dass sie bis 1. September locker zu schaffen wäre. Für die gesamte Strecke der zweiten Alternative fehlt mir die Zeit, und die dritte Alternative habe ich bereits Martin zugesagt (bis Istanbul) und in die andere Richtung meiner Frau.
Mittwoch, 26. August 2009
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