Mittwoch, 22. Juli
Der Morgen verging recht rasch und wir konnten um 13 Uhr die Fähre nehmen.
Für heute gab es nur eine kleine Überlandfahrt von 45 Kilometern, die keine Veränderungen zu den Tagen davor ergab.
Peter hatte ebenfalls einen Patschen und damit wurde er in den hehren Kreis der neuen Schlauchbesitzer aufgenommen. In Tromso bezogen wir die vorletzte Hütte des Campingplatzes. Wir hatten wirklich Glück.
Dort trafen wir die Deutschen Andreas und Stephan wieder. Sie sind uns seit Alta gefolgt, und haben uns während der Fahrt gesehen. Am Abend ging Martin noch ein bisschen fort, während Peter und ich uns einen gemütlichen Abend auf der Couch machten.
Donnerstag, 23. Juli
In der Früh (eigentlich zu Mittag, wir hatten etwas länger geschlafen) mussten wir die Hütte wechseln. Leider ist der Campingplatz sehr strikt organisiert, so dass die Ankommenden nicht umgebucht werden konnten. Die Hütte, die wir neu beziehen mussten, war um 30 Euro billiger, aber trotzdem komfortabler! Nach diesem Umzug machten wir zu dritt Tromso unsicher.
Zuerst mussten wir über eine sehr hohe Brücke, dann ging
es sofort in die
Shoppingmeile. Bei Intersport bekam Peter neue Fahrradmäntel und Schläuche. Wir konnten den ganzen Einkauf auf Deutsch abwickeln, denn der Verkäufer hatte ein Häuschen in Niederösterreich! Der nächste Stop war J&C, um für mich eine Jeans zu kaufen. Peter machte ein Paparazzi-Foto, wie ich das Geschäft verließ!
Voll erwischt! Ein wirklicher Reiseradler braucht zwei Dinge: Eine Jeans und Cowboy-Stiefel. Zweiteres ist vollkommen sinnlos, aber ein Markenzeichen aller Weltumradler. In ein paar Jahren könnte ich auch stolzer Besitzer dieser Stiefel sein, aber soweit wollen wir jetzt noch nicht denken.
Da wir wieder einmmal sehr spät dran waren, hatten wir natürlich die Führung durch die Bierbrauerei Mack verpasst.
Dafür haben wir uns ins dazugehörige Pub gesetzt und zwei Krügerl getrunken.
Da in dieser Brauerei auch Coca-Cola für ganz Norwegen abgefüllt wird, schloß sich Peter mit einem Krügerl Cola unserem norwegischem Trinkgelage an. Vierzig Minuten später trafen wir unsere beiden Deutschen Bekannten, die die Führung mitgemacht hatten. Das Trinkgespräch drehte sich natürlich um Fußball und die dazugehörigen Mythen (Stichwort Cordoba). Sie erzählten uns, dass es auch in Deutschland ein Spiel gab, das in der Erinnerung der deutschen Nation festeingebrannt ist. Nur einmal spielte die Bundesrepublik gegen die DDR und verlor 1:0.
Ein bisschen angeheitert gingen wir ins Biefhuset und bestellten uns Sparerips.
Wir bekamen vom Kellner ein Latzerl umgebunden und schon ging es los mit dem Geschmause.
Es war gut. Während des Essens hörte Martin, dass heute Tromso ein Fußballspiel in der Stadt bestreitet. Beide Burschen waren gleich Feuer und Flamme und so gingen beide zu einem richtigen norwegischen Fußballmatch. Der Kellner schrieb Martin den Schlachtruf (Heja TIL!) auf ein kleines Post-it, damit er die Mannschaft richtig anfeuern konnte. Ich fuhr zurück zu unserem Campingplatz und schrieb Karten. Ich merke schön langsam, dass ich alt werde!
Der Morgen verging recht rasch und wir konnten um 13 Uhr die Fähre nehmen.
Für heute gab es nur eine kleine Überlandfahrt von 45 Kilometern, die keine Veränderungen zu den Tagen davor ergab.
Peter hatte ebenfalls einen Patschen und damit wurde er in den hehren Kreis der neuen Schlauchbesitzer aufgenommen. In Tromso bezogen wir die vorletzte Hütte des Campingplatzes. Wir hatten wirklich Glück.
Dort trafen wir die Deutschen Andreas und Stephan wieder. Sie sind uns seit Alta gefolgt, und haben uns während der Fahrt gesehen. Am Abend ging Martin noch ein bisschen fort, während Peter und ich uns einen gemütlichen Abend auf der Couch machten.Donnerstag, 23. Juli
In der Früh (eigentlich zu Mittag, wir hatten etwas länger geschlafen) mussten wir die Hütte wechseln. Leider ist der Campingplatz sehr strikt organisiert, so dass die Ankommenden nicht umgebucht werden konnten. Die Hütte, die wir neu beziehen mussten, war um 30 Euro billiger, aber trotzdem komfortabler! Nach diesem Umzug machten wir zu dritt Tromso unsicher.

Zuerst mussten wir über eine sehr hohe Brücke, dann ging
es sofort in die
Shoppingmeile. Bei Intersport bekam Peter neue Fahrradmäntel und Schläuche. Wir konnten den ganzen Einkauf auf Deutsch abwickeln, denn der Verkäufer hatte ein Häuschen in Niederösterreich! Der nächste Stop war J&C, um für mich eine Jeans zu kaufen. Peter machte ein Paparazzi-Foto, wie ich das Geschäft verließ!
Voll erwischt! Ein wirklicher Reiseradler braucht zwei Dinge: Eine Jeans und Cowboy-Stiefel. Zweiteres ist vollkommen sinnlos, aber ein Markenzeichen aller Weltumradler. In ein paar Jahren könnte ich auch stolzer Besitzer dieser Stiefel sein, aber soweit wollen wir jetzt noch nicht denken.Da wir wieder einmmal sehr spät dran waren, hatten wir natürlich die Führung durch die Bierbrauerei Mack verpasst.
Dafür haben wir uns ins dazugehörige Pub gesetzt und zwei Krügerl getrunken.
Da in dieser Brauerei auch Coca-Cola für ganz Norwegen abgefüllt wird, schloß sich Peter mit einem Krügerl Cola unserem norwegischem Trinkgelage an. Vierzig Minuten später trafen wir unsere beiden Deutschen Bekannten, die die Führung mitgemacht hatten. Das Trinkgespräch drehte sich natürlich um Fußball und die dazugehörigen Mythen (Stichwort Cordoba). Sie erzählten uns, dass es auch in Deutschland ein Spiel gab, das in der Erinnerung der deutschen Nation festeingebrannt ist. Nur einmal spielte die Bundesrepublik gegen die DDR und verlor 1:0.Ein bisschen angeheitert gingen wir ins Biefhuset und bestellten uns Sparerips.
Wir bekamen vom Kellner ein Latzerl umgebunden und schon ging es los mit dem Geschmause.
Es war gut. Während des Essens hörte Martin, dass heute Tromso ein Fußballspiel in der Stadt bestreitet. Beide Burschen waren gleich Feuer und Flamme und so gingen beide zu einem richtigen norwegischen Fußballmatch. Der Kellner schrieb Martin den Schlachtruf (Heja TIL!) auf ein kleines Post-it, damit er die Mannschaft richtig anfeuern konnte. Ich fuhr zurück zu unserem Campingplatz und schrieb Karten. Ich merke schön langsam, dass ich alt werde!

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