Sonntag, 19. Juli
Nach einem Ruhetag fühlt man sich in der Früh gleich wieder fit und glaubt, man kann Bäume ausreißen! Wir hatten gestern Abend beschlossen unsere Route etwas abzuändern. Wir wollen nun nach Tromso fahren und danach auf die Nordspitze der Lofoten, um Wale zu beobachten. Die Planung sieht vor, dass wir wahrscheinlich am Mittwoch in Tromso sein werden. Um 12.30 Uhr ging es dann von Alta los. Langsam fuhren wir nochmals durch die ganze Stadt und schauten aufmerksam nach links und rechts. Leider konnten wir in Alta keine wirklich relevanten Sehenswürdigkeiten ausmachen. Das Museum mit den Höhlenzeichnungen werden wir höchstwahrscheinlich in unserer Pension nachholen. Kaum hatten wir die Stadt verlassen, ging es schon wieder bergauf.
Es war zwar nur ein kurzes Stück, aber das rief uns sogleich in Erinnerung, warum wir auf dem Weg nach Alta soviele Kraftreserven aufgebraucht hatten. 

Wir hatten phantastische Aussichten auf das Fjord und die Berge. Möwen kreischten zufrieden, Angler versuchten bei Bachmündungen ihr Glück. Das Wetter passte gut und es schien für Minuten die Sonne. Die Küstenstraße entlang der Fjorde ist sehr uneben. Kurze Stücke geht’s rauf, lange runter oder umgekehrt. Man konnte sich auf den Abfahrtspassagen nicht erholen. Vielmehr dienten die Abfahrten zum Schwung holen, um möglichst weit ohne Kraftanstrengung den nächsten steilen Abschnitt hinaufzurollen.
So ging es Kilomter um Kilometer dahin. Gebirgsbäche stürzten sich ins Tal. Wir sahen imposante Wasserfälle.
An manchen Brücken standen Angler und warteten auf den großen Fang.
Nach 26 Kilometern gab es etwas zu Feiern an diesem Tag: Wir sind bereits 1000 Kilometer geradelt! Wir haben darauf eine Packung mannerschnitten verspeist. Und dann ging es wieder weiter. Hügel um Hü
gel, Fjord um Fjord. Nach 84 Kilometern war Schluss in Langfjordbotn. Wir waren sehr müde. Schließlich haben wir an diesem Tag auch 800 Höhenmeter bewältigt!
Nach einem Ruhetag fühlt man sich in der Früh gleich wieder fit und glaubt, man kann Bäume ausreißen! Wir hatten gestern Abend beschlossen unsere Route etwas abzuändern. Wir wollen nun nach Tromso fahren und danach auf die Nordspitze der Lofoten, um Wale zu beobachten. Die Planung sieht vor, dass wir wahrscheinlich am Mittwoch in Tromso sein werden. Um 12.30 Uhr ging es dann von Alta los. Langsam fuhren wir nochmals durch die ganze Stadt und schauten aufmerksam nach links und rechts. Leider konnten wir in Alta keine wirklich relevanten Sehenswürdigkeiten ausmachen. Das Museum mit den Höhlenzeichnungen werden wir höchstwahrscheinlich in unserer Pension nachholen. Kaum hatten wir die Stadt verlassen, ging es schon wieder bergauf.
Es war zwar nur ein kurzes Stück, aber das rief uns sogleich in Erinnerung, warum wir auf dem Weg nach Alta soviele Kraftreserven aufgebraucht hatten. 

Wir hatten phantastische Aussichten auf das Fjord und die Berge. Möwen kreischten zufrieden, Angler versuchten bei Bachmündungen ihr Glück. Das Wetter passte gut und es schien für Minuten die Sonne. Die Küstenstraße entlang der Fjorde ist sehr uneben. Kurze Stücke geht’s rauf, lange runter oder umgekehrt. Man konnte sich auf den Abfahrtspassagen nicht erholen. Vielmehr dienten die Abfahrten zum Schwung holen, um möglichst weit ohne Kraftanstrengung den nächsten steilen Abschnitt hinaufzurollen.
So ging es Kilomter um Kilometer dahin. Gebirgsbäche stürzten sich ins Tal. Wir sahen imposante Wasserfälle.
An manchen Brücken standen Angler und warteten auf den großen Fang.
Nach 26 Kilometern gab es etwas zu Feiern an diesem Tag: Wir sind bereits 1000 Kilometer geradelt! Wir haben darauf eine Packung mannerschnitten verspeist. Und dann ging es wieder weiter. Hügel um Hü
gel, Fjord um Fjord. Nach 84 Kilometern war Schluss in Langfjordbotn. Wir waren sehr müde. Schließlich haben wir an diesem Tag auch 800 Höhenmeter bewältigt!Montag, 20 Juli
Das Wetter war nicht so schlecht. Ein typisches Norwegisches Sommerwetter mit 10-12 Grad und kein Regen. An diesem Tag haben wir zwei Pässe mit je 250 und 450 Höhenmetern überwunden. Die Straße zum zweiten Pass, Gildetun, war teilweise sehr steil und langgezogen, sie führte an reißenden Bächen, an netten Aussichtspunkten und an Schneefeldern vorbei. Martin und Peter hatten diese Strecke ohne abzusteigen bewältigt. Ich habe mir den Luxus gegönnt, manchmal stehen zu bleiben, zu fotografieren und zu schieben. Derzeit bin ich in so guter konditioneller Verfassung, dass es bei einer 9 Prozentigen Steigung fast schon egal ist, ob ich schiebe oder fahre. Der Vorsprung, den Martin und Peter bei solchen Passagen herausfahren, ist wirklich vernachlässigbar. Diesmal hatten die beiden sich sogar einen kleinen Scherz erlaubt. Sie hatten wie sie oben angekommen sind, in der Hütte sofort ein Bier für mich bestellt. Martin musste mittels Pass bei der Theke nachweisen, dass er bereits 21 ist. Sie dachten, dass mein Bier lauwarm sein würde, wenn ich einträfe. Doch weit gefehlt! Es war noch schön kalt und frisch gezapft. Der erste Schluck war eine wirkliche isotonische Wohltat. Ich hatte soviel geschwitzt wie seit dem Nordkapp nicht mehr! Wir mussten uns alle drei umziehen.
Das Wetter war nicht so schlecht. Ein typisches Norwegisches Sommerwetter mit 10-12 Grad und kein Regen. An diesem Tag haben wir zwei Pässe mit je 250 und 450 Höhenmetern überwunden. Die Straße zum zweiten Pass, Gildetun, war teilweise sehr steil und langgezogen, sie führte an reißenden Bächen, an netten Aussichtspunkten und an Schneefeldern vorbei. Martin und Peter hatten diese Strecke ohne abzusteigen bewältigt. Ich habe mir den Luxus gegönnt, manchmal stehen zu bleiben, zu fotografieren und zu schieben. Derzeit bin ich in so guter konditioneller Verfassung, dass es bei einer 9 Prozentigen Steigung fast schon egal ist, ob ich schiebe oder fahre. Der Vorsprung, den Martin und Peter bei solchen Passagen herausfahren, ist wirklich vernachlässigbar. Diesmal hatten die beiden sich sogar einen kleinen Scherz erlaubt. Sie hatten wie sie oben angekommen sind, in der Hütte sofort ein Bier für mich bestellt. Martin musste mittels Pass bei der Theke nachweisen, dass er bereits 21 ist. Sie dachten, dass mein Bier lauwarm sein würde, wenn ich einträfe. Doch weit gefehlt! Es war noch schön kalt und frisch gezapft. Der erste Schluck war eine wirkliche isotonische Wohltat. Ich hatte soviel geschwitzt wie seit dem Nordkapp nicht mehr! Wir mussten uns alle drei umziehen.
Nach dem Pass ging es gemütlich ins Tal hinunter. Wir radelten durch eine wunderschöne Landschaft. Die Möwen kreischten, die Welle schlugen an die Felsen. Die Campingwägen fuhren langsam an uns vorüber und man sah den Fahrern an, dass sie auch die Gegend genossen. Die Aussicht 

war genial. Jeder Fjord war schöner als der andere.
Wir haben auch Fischzuchten gesehen. Insgesamt sind wir an diesem Tag auf 109,8 Kilometer und 1150 Höhenmetern gekommen. Wir mussten die Fahrt in Storslett beenden, 1. Weil es schon spät war und 2. Weil ich bei der Tankstelle in Storslett endgültig meinen Schlauch und meinen Fahrradmantel zerstört habe.
Wir stiegen im besten Hotel im Umkreis der nächsten 20 Kilometer ab (dem einzigen) und freuten uns sehr über eine warme Dusche.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.