Freitag, 31. Juli 2009

Goodbye Lofoten, hello Bodo & Fauske

Wir beschlossen nicht in A zu bleiben, sondern mit der Fähre nach Bodo zu fahren.Diesmal waren wir sogar vor der Fähre am Anlegeplatz! Eine Premiere! Wir fragten, wo wir die Tickets kaufen könnten. Es gingen ein paar Ticketverkäufer herum und wir wollten drei Tickets kaufen. Leider funktionierte der Kartenleser für die Mastercard nicht, auch Visa, Maestro und eine zweite Mastercard wurden nicht akzeptiert. Wir zählten unser Geld und wie durch ein Wunder konnten wir die 450 Kronen bar bezahlen. Aber nun waren wir unser gesamtes Bargeld los. Uns wurde versichert, dass nur diese mobile Maschine solche Probleme bereitet. Am Schiff würden wir anstandslos Getränke mit unseren Karten bezahlen können. Doch das stimmte nicht. Solche kleinen Pannen bringen uns nicht weiter aus der Fassung. Martin hatte noch 30 Euro eingesteckt.
Das Schiff legte In Bodo um 0:40 Uhr an. Wir folgten den Pfeilen zur Jugendherberge, doch konnten wir diese nicht finden. Bei der Touristeninformation im Zentrum der Stadt fanden wir nicht einmal einen Stadtplan vor. Die Bedienstete der gegenüberliegende n Tankstelle sagte uns, dass die Jugendherberge beim Bahnhof liegt, ob die Rezeption aber noch offen habe, wüsste sie nicht. Wir fanden die Jugendherberge trotz dieser Beschreibung nicht. Zwei Männer, die zufällig des Weges kamen (einer mit Fahrrad), gaben uns die Auskunft, dass dieser Teil des Bahnhofs die Jugendherberge sei! Sie war aber geschlossen. Der Fahrradfahrer bot uns an, uns zu einem Campingpaltz zu begleiten. Ohne seine Hilfe hätte wir ihn niemals gefunden. Um 2:40 Uhr waren wir fertig mit dem Zeltabbau und dem Duschen. Müde legten wir uns schlafen.
Donnerstag, 30. Juli
4 Abfangjäger weckten uns um 10 Uhr. Der Flughafen war gleich um die Ecke. Diesmal waren es also Stahlvögel. Wir hatten Hunger. Der Campingplatz lag ganz idyllisch, hatte aber nicht einmal einen Kaffee anzubieten. Schnell bauten wir unsere Zelte ab und fuhren ins nächstgelegene Einkaufszentrum. Dort brachten wir unsere Räder zu Intersport, wo sie fachgerecht gewartet wurden. Gleich daneben gab es hervorragenden Kaffee und gute Sandwiches. Wir hingen bis 15:30 Uhr faul herum, steckten unseren 6-fach Stecker in die einzig freie Steckdose und warteten bis unsere Batterien wieder aufgeladen waren. Manchmal ist das Herumhängen in Einkaufstempel wirklich erholsam! Wie wir losradelten fühlten wir uns voller Kraft. Unsere heutige Route führte uns nach Fauske, einen kleinen Ort 62 Kilometer weiter östlich von Bodo. Es war eine nette kleine Tagesetappe. Wir fuhren im gemächlichen Tempo dahin und schauten auf die unaufgeregte Landschaft. Der Campingplatz von Fauske lag auf einen Hügel und man konnte auf den Fjord blicken. Ein sehr beruhigender Ort, der uns Kraft für die nächsten Tage gibt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.